Olivenit, Oliveuer; (Miner.), frz. olivenite, f. engl. livenite, pharmacochaleite, ein wasserhaltiges, arsensaures Kupferoxyd, kommt als Glivensterde in derben Massen vor, mit nierenförmigenglußenflächen, feinerdigem Bruch, von Farbe span⸗ und zeisiggrün. Glivsumalachit, m. (Miner.), wiegt zwischen 3—4, Strich und Farbe sind dumpf bläulichgrün. Man unterscheidet: a) diprismatischen O., s. v. w. phosphorsaures Kupfer; b) prismatischen O., s. v. w. Olivenit. Hlivenäl, n., franz. huile f. d'olive, engl. olive-Oil, s. d. Art. Oel und Baumöl. Glivenguarz, m. (Miner.), olivenfarbiger Quarz (s. d.). Glivin, m. (Miner.), früher vultanischer Chrysolith gen., frz. péridot, m., engl. chrysolite, ein bes. als Gemengtheil meteorischer Massen und basaltischer Gebirgsarten bekanntes Mineral, findet sich eingewachsen in Körnern oder in körnigen, abgesonderten Massen, hat muscheligen Bruch, ist glasglänzend bis zum Fettglanz, von Farbe pistazien⸗, auch olivengrün, insGelbeu. Bräunlicheziehend. Es giebt 4 Arten: 1. Magnesiaolivin, wesentlich kieselsaure Magnesia; 2. Eisenmagnesiaotivin, kieselsaure Eisenoxydulmagnesia; 3. Kalkmagnesiaolivin, kieselsaure Kalkmagnesia, und 4. Eisenolivin, wesentlich aus kieselsaurem Eisenoxydul bestehend. Oelkirschenbaum, m., Zahnbaum (Bot., Balanites aegyptiaca, Fam. Balaniteae Endl.), ein Baum Afrika's und Ostindiens, dessen festes Holz in seiner Heimat gern zu Lanzenschäften verwendet wird Aus den Samen preßt man das fette Zachunöl. OGelkitt, m., franz. Iut m. & I'huile, engl. oil-putty, s. d. Art. Kitt, Fensterkitt, Bassin etc.