Orpiment, orpin jaune, m., frz., das Auripigment; 0. Touge, orpin, m., der Realgar. Obr seille, f. franz. orseille, f., engl. archil, ist ein zum Färben verwendbarer, bald röthlicher, bald violetter Teig, der aus verschiedenen Flechten, der Orfeillenflechte (s. d.), Lecanora tarterea, der Angolaflechte etc., unter Einwirkung von Luft, Wasser und Ammoniak bereitet wird. Sie wird auch als trockenes Pulver unter dem Namen Persio in den Handel gebracht.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 478Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei