
Petalit, Sergalit, Lithionfeldspat, m., franz. pétalite, f., feldspath à Üthine, engl. lithia-feldspar, petalite (Miner.), Silikatgestein von Thonerde, Lithion oder Natron, erscheint derb, mit bald kleinmuscheligem, bald splitterigem Bruch; ist etwas durchscheinend, weiß u. weißröthlich, etwas weicher als Quarz, härter als Apatit, hat weißes Strichpulver, einfache Strahlenbrechung, Perlmutterglanz. Bewässerungsmethode, s. d. Art. Beetc. frz., s. entrait; petit-matériel de petit-train, Feineisenwalzwerk. — die Kreuzstäbe der Fenster, Fensterw. Packfong. lder Grabstein. — 2. Schieferstein. — petrecha, f., mittelalt.⸗lat., s. v. w. Bre-Thurm. u. Thierüberreste, deren organische weniger verschwunden und durch unersetzt ist. Als Versteinerungshäufigsten der kohlensaure Kalk und die Kieselerde; seltener kommen vor Gips, Schwerspat, Fluf spat, Schwefelkies, Blende, Zinkspat, Eisenoxyd, ge diegenes Kupfer, Buntkupfererz etc. Diese Substanzen sin gewöhnlich in Lösung im Boden vorhanden gewesen un in die festen Theile, wie Holz, Knochen etc., eingesicker haben letztere ganz durchdrungen, das Organische zur größten Theil verdrängt u. schließlich blieb nur die organische Struktur vorhanden. Weiche organische Theile, wie Blätter etc., lassen oft nur Abdrücke zurück; sie wurden von Schlamm eingehüllt, der später zu Schiefer⸗ oder Kalkthon verhärtete. Die organische Substanz des Blattes findet man oft nur als feinen Kohlenüberzug erhalten. Die P.⸗ oder Versteinerungskunde (Paläontologie), eine neue Wissenschaft, hat die Aufga be, die gefundenen Reste durch genaue Vergleichung mit anderen Resten u. mit noch lebenden Pflanzen u. Thieren in das System des Pflanzen⸗ und Thierreichs einzureihen.