Speckstein, Larct, m., frz. stéatite, engl. soap-stone, spanische Kreide (Miner.), wird zu kleinen Bildhauer-k werken etc. verarbeitet, worauf die erhaltenen Gegenstände gefärbt und gebrannt werden und dadurch ein önyxartiges Ansehen erhalten, auch so hart werden, daß sie am Stahld Funken geben; auch dient er zum Poliren von Giys, Serpentin und Marmor, zum Vorzeichnen auf Tuch, Glas etc.. zum Fleckausmachen etc. Er kommt nesterweise und in größeren undkleineren Stücken, in mehr oder weniger zersetztem, theils selbst zu S. umgewandeltem Glimmerschiefer in Form von Pseudomorphosen nach Quarz-Kalkspat⸗, Feldspat⸗, Augit⸗ und vielen anderen Krystallen derb, nierenförmig, traubig mit splitterigem Bruch ins Unebene von grobem und kleinem Korn vor. Ist an den Kanten durchscheinend, fettig anfühlbar, ritzbar durch Gipsspat, wiegt 2,6—2,97; Farbe Weiß ins Gelbe, Grüne und Graue; wird nicht angegriffen von Säuren. Der S. gehört in die Gruppe der wasserhaltigen Bittererdesilikate. Auch der Agalmatolith (s. d.h erhält den Namen S., ebenso Pechstein und Topfstein (. d.).