Apallarea, apellaria, f., aplare, n., lat., muschel⸗ „förmiger Altarbaldachin. Abpartment, s., engl.,s. Appartement. Ahpatit, m. (Spargelstein), Phosphorit, m., frz. apatite, m., Chaux f. phosphatée, engl. apatite, phosphate of lime, hauptsächlich aus phosphorsaurem Kalkmit etwas Fluor⸗ u. Chlorcalcium bestehend, findet sich in Graniten, sauch in manchen Gneißen und Glimmerschiefern sowie in Nephelinfels, auf Gängen und in Drusenräumen, mit edichtem u. körnigem Gefüge, oft massig mit nierenförmiger Außenfläche u. kräftigem Gefüge; Kernform der Krystalle ist die sechsseitige Säule; Bruchuneben bis muschlig, ritzt Flußspat, ritzbar durch Feldspat; spez. Gew. 3½½ weiß ins Graue, Röthliche und Braune stark fettglänzend, undurchsichtig bis durchscheinend, sehr schwer zu farblosem, durchscheinendem Glas schmelzbar; mit Borax langsam zu klarem Glas fließend; als Pulver 1 u. Salpetersäure vollkommen löslich. Er wurde lange Zeit mit Beryll, Chrysolith, Schörl etc. verwechselt, daher der Name Apatit (von πιααιαα, ich ed läusche), d. h. Trügling. Die im großen vorkommende Varietät des erdigen A. ist als Düngemittel für die Landwirthschaft höchst wichtig. Sein Auftreten in Eisenbergwerken dagegen ist schädlich, indem er „kaltbrüchiges“ Eisen erzeugt. Bei Truxillo in Estremadura als Baustein verwandt. WI.