
Pfette, f., 1. fälschlich Fette geschrieben, frz. panne, f., engl. purlin, perling, templet, ital. piana, Corrente, span. alfagia, lat. templa, ein mit dem Dachfirst parallel liegendes Holz im Dachstuhl; kann auf zweierlei Art angewendet werden: a) als Dachstuhl-P. od. Stuhlrähmen, d. h. als Blattstück für die Stuhlwände, zur Längenverbindung der Binder u. als Auflage für Sparren, wodurch lig, sondern dreieckig oder fünfseitig, je nach der Dachneigung, behauen; s. Dach. Die Aufkämmung resp. Aufklauung der Sparren auf Pin geschieht nach Fig. 2850, 2 oder b; d) als unmittelbare Stütze für die Dachung selbst, wodurch man die Leersparren erspart, f. d. Art. Pfettendach u. Dach. Vergl. auch d. Art. Abpfetten, Bepfetten. — 2. Fälschlich werden hier und da die Mauerlatten oder Wandrahmen so genannt. Pstrsichbaum, m. (Bot., Persica vulgaris, Fam. Steinobst), ist ursprünglich in Persien einheimisch gewesen, allmählich aber über die meisten Länder der gemäßigten Zone (auch in Amerika) verbreitet worden. Das Holz ist sehr fein und hat schöne Zeichnungen. Es nimmt leicht Politur an u. ist zu Drechslerarbeiten brauchbar; im Kern röthlich, nach der Mitte roth, ziemlich hart.