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Sagen & MythenBau-Lexikon 1881
Rabe

Rabe, m., derselbe galt bei Griechen und Römern als Symhol der Untreue, des Verraths u. als Unglücksvogel in der nordischen Mythologie als Leichenvogel u. Begleiter Odins; s. M. M. a. W. NUabenschnabel, m., 1. (Schiffb.) auch Rabatteisen, frz. fer de calfat cannelé, engl. making-iron, eiserner Haken zum Einbringen u. Herausnehmen des Werrigs aus den Fugen beim Kalfatern. — 2. (Tischl.) gebogenes Hohleisen. — 3. s. d. Art. Karnies 5. u. d. Art. Adlerschnabel. Rab't, n., bei Leipzig, s. v. w. Rabatte und Beischlag. EBäble, m., frz., 1. (Flußschiffb.) Bodenrippe, Korve. 2.Dimin rablot, Schüreisen, Krücke, Kalkkrücke, Rudel, Kratze. — 3.(Glas., Orgelb. etc.) Gießform für Bleiplatten und Zinnplatten.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 9Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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