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BaukunstBau-Lexikon 1881

Sägespäne, m. pl., Sägemehl, m., frz. sciure, bran m. de scie, engl.saw-dust, solche werden oftzum Hinterfüllen und Unterstopfen der Fußböden und hölzernen Wände verwendet; gegen Mäuse sind sie zwar wegen des schnellen Zufallens etwa gewühlter Kanäle gut, aber nur, wenn sie in hohen Schichten verwendet werden; kleines Ungeziefer aber hält sich nur gar zu gern darin auf, auch sind sie feuergefährlich, ziehen Feuchtigkeit sehr schnell an und faulen schnell; anderseits hält eine Zwischenfüllung von Sin zwischen zwei Breterwänden sehr warm. Man benutzt sie auch zum vorübergehenden Schutz guter Fußböden in Zimmern, während Decken und Wände reparirt werden, zu Bereitung von Kitt, künstlicher Holzmasse, Steinpappe etc.; s. auch d. Art. Bausteine.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 91Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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