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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Schmarzholz, n. (Bot.). 1. Im allgemeinen s. v. w. Nadelholz; s. d. Art. Bauholz X. a. 2. — 2. So heißen auch verschiedene Laubholzarten, besonders: a) Rhamnus krangula L. (Fam. Wegdorngewächse), ist stark braun, wolkig, marmorirt und nimmt schöne Politur an, erreicht jedoch selten ansehnliche Stärke, deshalb nur zu kleinen Gegenständen verwendbar. b) r., australisches (Acacia Melanoxylon, Fam. Hülsenfrüchtler), neuholländische Akazienart, welche zähes, dichtkörniges, elastisches und dauerhaftes Holz besitzt, das schöne Politur annimmt. Die Stämme werden 30—45 em. dick, e) Holz vom Schwarz. holzbaum (Melanoxylon Braüna Schott, Fam. Hülsenfrüchtler, Leguminosae), Maria preta der Brasilianer, ein starker brasilianischer Baum, welcher eines der geschätztesten Bauhölzer jenes Landes liefert. Aus Holz u. Rinde wird eine schöne rothbraune Farbe bereitet.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 170Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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