Tanne k. srz sa piv, m. (Bot.), so nennt man ungenau jeden Nadelbaum des Geschlechtes Pinus (s. d. sowie d. Art. Nadelhölzer); im engern Sinn die Rothtanne oder Fichte (s. d.), u. richtig eigentlich nur die auch gewöhnlich schlechthin Tanne oder auch Bunge genannte Weiß⸗ oder Edeltanne (s. d.), pinus abies, auch abies alba, abies pestinata; sie heißt auch Silbertanne oder Edelfichte und ist erkennbar erstens an der weißlich schimmernden Rinde, zweitens daran, daß die zweireihig stehenden Nadeln auf der Unterseite weiße Linien haben, drittens daran, daß die Zapfen nicht wie bei der Fichte herabhängen, sondern aufrecht stehen. Ferner gehören hierher: die echte Balsamtanne (Abies Fraseri Poir), Double balsam Fir, eine Tannenart des Alleghanygebirges, welche bis 30 m. hoch wird und in großer Menge ein balsamisches Harz liefert; ferner gelbe C. (Vellow pine, Pinus mitis, Michaux, Pinus heimisch, wird 30m. hoch und hat gelbes Holz, das in den Vereinigten Staaten viel zu Stubendielen verarbeitet, jetzt auch zu uns eingeführt wird, aber meist zu schnell gewachsen, also weitjahrig u.schwammig, pelzig ist, sich schlecht hobelt, sehr wirf, schwer trocknet etc.