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Sport & SpielBau-Lexikon 1881
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tet, am besten mit Cement oder feinem Asphalt. Tanzsal, Canzboden, W., Ballsal, frz. salle danser, engl. dancing.room, ball-room, Säl zum Tanzen eingerichtet, s. d. Art. Säl 1. und Ballhaus. Der Fußboden muß parkettirt sein und wird zwar meist mit Oel gebohnt, besser jedoch mit Wachs gewichst. Iap,s.,engl. frz. tape, f., 1. Faßhahn, Zapfen, Spund. E 2. Gewindbohrer, Schraubenbohrer. — 3. Auch taphole, Schlackenauge, Stichloch am Schmelzofen. Iap-⸗borer, 8., engl., Zapfenbohrer. Tap-einder, s. engl., Schlacke vom Puddelofen. Tape, s., engl., gewebte Schnur, schmales Band, Docht. TLap-end, s., engl. (Dampfmasch.), Endfläche des Tape-eul, m., frz., Drehbaum einer Zugbrücke; t. du ealfateur (Schiffb.), Hängestuhl des Kalfaters. Iape-measure, measuring-tape, s., engl., Bandmäß, Meßband. Taper, s.,engl., Fackel, Docht, wax-t. Kerze, Licht(s. d.). % taper, engl., 1. tr. v. (Zeichn.), keck hinwerfen, breit und keck malen. — 2. intr. v., konisch sich verjüngen. taper, tapering, adi., konisch verjüngt. Taper-auger, s., engl., Spitzwinder. Taper-bit, s., engl., die vierschneidige Kronenbohrerklinge zum Steinsprengen. Taper-tap, s., engl., Schraubenmutterbohrer. Tapering, s., engl., Einziehung, Verjüngung. Tapete, franz. tapis, m., engl., tapet, altengl. tapest, lat. tapes, tapetia, tapetum, tapesium etc., griech. ve, ursprünglich langhäriger Wollstoff, welcher zu Wandbekleidungen u. Teppichen benutzt ward; jetzt Material zu Wandbekleidung aus Papier, oder aus baumwollenem, seidenem, wollenem, kamelhärenem Zeug, vergoldetem oder versilbertem Leder etc., auf verschiedene Art gemalt, bedruckt, benäht, überfirnißt u. s. w., vgl. d. Art. Ameublement, Druck, Bronzefarben re. I. Geschichte. Die Bekleidung der Wände mit gewirkter T., die Capezierung, Betaffetung, der Tapetenbehang, frz. ta-Pisserie, tenture, engl. tapestry, hanging, lat. tapiceria, tapissaria, trat ein, wo u. sobald neben der Raumtrennung durch aufgehängteStoffe auch die Aufführung vonZwischenwänden aufgetreten war. Von den Aegyptern ist dies zu vermuthen, von den Assyriern, Babyloniern, Griechen u. Römern wissen wir es, ebenso von den Ostgothen, Longobarden u. Franken, theils durch Darstellungen auf Reliess od. Mosaikbildern, theils durch Erzählungen. Aus Tristan und Parzival wissen wir, daß die zur Raumtrennung gebrauchten Gewebstücken Sperrlaken, die zur Wandbekleidung verwendeten Rückelaken hießen. Im 14. Jahrh. steigerte sich diese Verwendung bedeutend; neben gewebten, gewirkten u gestickten Stoffen tratnun die Ledertapete auf. ö Unter jenen wurden die flandrischen, bes. die von Arras, die Arazzi, vorzüglich gerühmt, die im 15. Jahrh. durch die Ausbildung der hochschäftigen Gewebe, haute-Iisses, noch vervollkommnet wurden. 1539 gründete Franz I. in Fontainebleau eine Werkstätte für tapisseries de hautelisse; außerdem wurden solche im 16. Jahrh. in Brüssel, Florenz, Mantua und Venedig fabrizirt. Die gepreßten Ledertapeten, welche 1463 in Venedig noch als Seltenheit galten, wurden nun in Deutschland, Holland und Frankreich etc. verfertigt. Im 17. Jahrh. beherrschten die Fabriken der Gobelins u. der Savonnerie den Markt; u. 1626 gründete Maximilian I. von Bayern eine Fabrik. Die Ledertapetenfabrikation nahm bis um 1650 zu, von da an aber schnell ah. Schon im 16. Jahrh. hatten die Niederländer T. aus Leinwand hergestellt, mit gemalten Mustern u. theilweiser Aufklebung von Scherflocken; im 17. Jahrh. fing man auch an, Atlas, Seide, Baumwolle und endlich Papier zu verwenden, zuerst aus einzelnen Bogen, mit der Hand patronirt. Diese Fabrikation wurde von Jerome Lanyer, mehr aber noch von Johann Hauntzsch zu Nürnberg (+ 1670) verbessert. Dazu kam daß 1712 chinesische Papiertapeten nach Europa eingeführt wurden, von deren Mustern Fig. 3307 eine Probe giebt, gegen welche sich bald eine Reaktion geltend machte, bes. in den farbigen Tin u. Sammettapeten der 1754 von Jackson gegründeten Fabrik in Battersea, welcher andere Fabriken in England, 1780 auch in Frantreich folgten. In Deutschland und Holland war man schon vorher weiter vorgeschritten, indem vor 1760 Eccard im Haag Gold u. Silber aufzutragen, Gottl. Emanuel Breitkopf in Leipzig (1719.—1794) Marmor, Porphyr etc. nachzuahmen erfand. Bald folgte Windsor in Paris mit Arabeskentapeten. Schon um 1720 hatte Frangois Andron Wachstuchtapeten mit Flockenwolle zu machen begonnen. II. Arten der En. 1. Gestickte, wohl die ältesten, jetzt fast gar nicht mehr gebräuchlich. — 2. Gewirkte Ten; die ältesten vorhandenen sind bis in das 14. Jahrh. hinauf ö Fig. 3304. Vierhändige Tapete, englisch-gothisch. zu verfolgen; besonders wichtige Arten sind: a) bautelisse⸗

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Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 308Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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