Von den sogen. vegetabilischen Wachsarten, Pflanzenwachs, wollen wir nur das palmwachs erwähnen, ein dem Bienenwachs sehr ähnliches W., das die Blätter gewisser Palmen bedeckt; ferner das aromatische Myricawachs od. Myrtelwachs, s. Wachsbaum; endlich das japanische W., auch Baumwachs (Cera japonica), von den Früchten verschiedener Bäume, bes. von dem japanischen Sumach (Rhus succedaneum L., Fam. Anacardiaceen). Es wird aus dem Samen jenes Baumes gewonnen u. zu Anfertigung von Kerzen benutzt. In gleicher Weise kommt auch ein vegetabilisches W. vom Rhus chinense Mill. in China; das japanische W. kommt in 100 Pfd. schweren Blöcken im Handel vor u. wird zuweilen zur Verfälschung des Bienenwachses verwendet. Dieses W. läßt sich vollständig verseifen u. bildet neben palmitinsaurem Salzauch Glyeerin, welches letztere das Bienenwachs nicht liefert. Mineralische Wachsarten sind: das Erdwachs (s. d.) und das neuerlich erst entdeckte und verwerthete Cerasin, ebenfalls aus einem Erdwachs bereitet, und in seinem ganzen Verhalten, daher auch in seiner Verwendbarkeit, beinahe dem Bienenwachs gleichstehend. Die hauptsächlichste Anwendung findet das Bienen⸗