Kana, ein Flecken in Untergaliläa, nicht weit von Kapernaum, wird nur im Johannes-Evangelium erwähnt als der Ort, wo Christus bei einer Hochzeit Wasser in Wein verwandelt habe. Unter den bildlichen Darstellungen der Hochzeit zu K. zeichnet sich die des Paul Veronese aus. Von K. stammte der «aufrichtigey Nathanael; ob K. auch der Geburtsort des Apostels Simon des Kananiterso gewesen sei, ist zweifelhaft. K. ist das heutige Dorf Käneteel-⸗Dschelil, etwa drei Stunden nördlich von Nazareth.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 59Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei