Karlstads-Län oder Wermlands-Län, das größte und westlichste der Läne Mittelschwedens (Swealands), umfaßt die Provinz Wermland mit Ausnahme des Karlskoga Bergslag, das zu Orebro-Län gehört. Von dem gesamten Areal, 19314,0 km, nehmen die Seen 8 ½ Proz. ein und etwa 70 Proz. sind bewaldet. Der östl. Teil, besonders die Umgegend von Filipstad, ist ein überaus reicher Eisenminendistrikt. K. zählt (1883) 260688 E. und ist mit Verkehrswegen gut ausgestattet. Die Nordwestliche Staatsbahn kreuzt sich mit der großen Bergslags-Bahn (Gothenburg-Falun), die Ostwermländische Bahn durchzieht die Minendistrikte, und mehrere Kanalisierungen Serffle⸗, Forshoga⸗, Karlstadskanal u. a.) erleichtern den Zutritt zu den innern Wassersystemen. Das Län mißt, sind unter C aufzusuchen. ist in sieben Vogteien und 14 Harden geteilt; die Hauptstadt ist Karlstad (s. d.). Das Stift Karlstad, die Provinzen Wermland und Dalsland mit zusammen 24172,5 akmeumfassend, ist in 58 Pfarreien geteilt.