Kibitz b8 end. 5⸗ eine zu den Sumpf-oder Wadvögeln gehörende Vogelgattung, die sich durch dreizehige Füße mit sehr kleiner Hinterzehe und einen geraden Schnabel auszeichnet, der kürzer als der Kopf ist. Zu ihr gehört der gemeine Kibitz (V. cristatus), welcher von Schweden bis Nordafrika und in ganz Nordasien und Indien gefunden wird. In Deutschlaud, wo sein 15 5 „Kiwitte» allgemein bekannt ist, erscheint er als Zugvogel schon Ende Februar oder Anfang März und wählt sich seinen Aufenthalt auf Mooren und Dierden Er hat einen dunkelgrünen, bronzeschillernden Mantel, rostroten Börzel und fleischrote Beine. Der breite Ringkragen, der Kopf, der hohe, nach vorn gerichtete Federbusch und Schnabel sind tiefschwarz. Die olivengrünen, schwarzbraun punktierten und gefleckten Fleischh sehr schmackhaft und daher gesucht; das Fleisch hat einen unangenehmen Geruch. Durch Vertilgung einer großen Menge Regenwürmer, Ackerschnecken u. s. w. stiftet der K. einigen Nutzen.