Klammer (frz. erampon, clameau, attelles; engl. cramp-iron, cramp, clincher), im Maschinenwesen ein aus Flach⸗ oder Quadrateisen bestehendes Stück mit umgebogenen Enden, das zur Verbindung zweier Konstruktionsteile dient. Man unterscheidet Holzklammern (d. h. K. mit Spitzen) und Steinklammern (d. h. solche, welche mit ihren meist nach unten verbreiterten und mit Einkerbungen versehenen Enden in entspre⸗⸗ chende Offnungen der Steine greifen). Ferner heißen K. überhaupt diejenigen Stücke oder Teile, mittels deren ein Festhalten durch Klemmung oder Federwirkung erreicht wird, wozu auch die ndlch ne Wäschklammern gehören. Endlich nennt man K. auch zwei ausgehöhlte, an einem ledernen Scharnier auf⸗ und zuklappende, somit einen beweglichen Handgriff bildende Holzstücke, deren man sich bei der Blei⸗ und Zinngießerei bedient, um den erhitzten Lötkolben an seinem eisernen Stiel zu fassen.