FeedKri (engl. Cree)
ErdkundeBrockhaus 1882

Kri (engl. Cree), auch Knistenaux (Kinistinol) genannt, der nördlichste der Algonkinstämme (s. d.), wohnt zwischen der Hudsonbai und den Rocky-Mountains. Seine Sprache ist durch mehrere Arbeiten näher bekannt, wie Howse, & grammar of the Créee language (Lond. 1844), namentlich aber Lacombe, «Grammaire de la langue des Cris (Montreal 1874), und desselben „Dictionnaire de la langue des Criso (Montreal 1874). Krickelster, s. unter Würger. Krickerhajer (besser Krickerhäuero) werden die spärlichen Reste einer ehedem dichten deutschen Bevölkerung in den Komitaten Bars, Hont, Neutra und Thuröcz (Ungarn) genannt; die Hauptgruppe dieser Deutschen liegt um Kremnitz und besteht aus der Stadt Krickerhäu (slow. KHandlovap) und aus acht Dörfern. Vgl. Schwicker, Die Deutschen in Ungarno (Wien und Teschen 1881).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 609Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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