Kün-Hegyes, s. unter Hegyes. Künholm oder Kinno-Saar, kleine Insel im Rigaischen Meerbusen, zum russ. Gouvernement Livland gehörig, bewohnt von 58 Personen livischer Abstammung, welche meist Fischfang treiben. „Kunigunde, die Heilige, Gemahlin Kaiser Heinrichs II. (s. d.), war eine Tochter des Grafen Siegfried von Luxemburg. Mit ihrem Gemahl, dem Herzoge Heinrich von Bayern, wurde sie zu Mainz 1002 als Königin der Deutschen und 1014 durch Benedikt VIII. in Rom als Kaiserin gekrönt. Die Che blieb kinderlos. Nach dem Tode ihres Gemahls zog sie sich in das von ihr gestiftete Kloster Kaufungen bei Kassel zurück und starb 3. März 1038. An der Seite ihres Gemahls wurde sie im Dom zu Bamberg beigesetzt und mit ihm teilte sie die Ehre der Seligsprechung. Innocenz III. versetzte sie 1200 unter die Heiligen. Kunigunde, Tochter Belas IV. von Ungarn, vermählt 1239 mit König Boleslaw dem Keuschen von Polen, widmete sich besonders der Krankenpflege und nahm nach dem Tode ihres Gatten 1279 [den Schleier. Sie starb 1292 und wurde 1690 heilig gesprochen.