Kupferalaun (Cuprum aluminatum, Lapis divinus) veraltetes pharmaceutisches Präparat, wurde nach Angaben älterer Pharmakopöen folgendermaßen dargestellt: Kupfervitriol, Salpeter, Alaun, von jedem 16 Teile, werden bei gelinder Wärme zusammengeschmolzen und der Masse, nachdem sie vom Feuer entfernt ist, 1 Teil zerriebener Kampfer zugefügt, worauf das Ganze auf eine glatte Steinplatte ausgegossen wird.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 682Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei