Laxität (lat., Schlaffheit), in der Pathologie diejenige Beschaffenheit der Gewebe, bei welcher die einzelnen Fasern und Zellen der letztern abnorm weich und nachgiebig oder nicht genügend fest miteinander verbunden sind, meist Folge von mangelhafter Ernährung, katarrhalischer Entzündung, wässeriger Ausschwitzung oder fettiger Entartung.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 867Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei