Elefantine (von den Altägyptern Ab, von den Arabern Geziret- ez-Zahel [,„Blumeneiland*], oder jetzt häufiger Geziret-Assuän genannt), Insel im Nil, Assuän gegenüber, zu den zahlreichen Granitinselchen gehörig, welche durch die letzten Katarakte des bei Schail, dem weitest vorgeschobenen Eiland, mehr als 1000 m breiten Stromes gebildet werden. Der Nilarm, welcher E. von Assuän scheidet, misst 150 m. Die grösste Ausdehnung der Insel von Nord nach Süd beträgt 1!|, km. Ihren Namen verdankt sie der prächtigen Vegetation, welche sie besonders in ihrem nördlichen Teile bedeckt. — Die Stadt, welche im Altertum auf der Mitte der Insel stand, ist verschwunden; ihre Trümmer bilden dort einen 70U bis 800 m hohen Schutthügel. Ein armseligesDörfchen steht an seinem Fusse. In dem nördlichen Teil der Insel steht ein anderes, oleich armseliges Dorf. Beide werden von Barabras bewohnt.