Gharbi (Wadi El-), der westliche Teil des Wadi Lajal (Fezzan; Nordafrika). Das Wadi El-Gharbi beginnt im Osten bei dem Dorf Tekertiba, 154 km nordwestl. von Mursuk und verliert sich im Westen in der Wüste von Taita, 85 km westl. von Tekertibaı. Bei Tin-Abundä beträgt seine Höhe 559 m; 42 km nordöstlicher, bei Djerma 485 m; 13 km weiter nach Nordosten, in El-Fogar, 515 m und 12 km östlicher, in Tekertiba, 529 m. In seinem nördlichen Teile befinden sich Waldungen der Acacia arabica, aber weder Äcker noch Wohnungen ; in seinem östlichen Teile befinden sich 11 Dörfer: Nbari, Ghöreyfa, Tuech, Djerma, Tewiwa, Berögh, El-Fogar, Tekertiba, El-Kharaigh, Garagara und El-Fejij. Die Bewohner gehören dersubäthiopischen Rasse an, ausgenommen die von Bl-Fogar, welche Marabuts sind. EI-Gharbi bildet eine Mudirie und ressortiert vom Gouvernement Fezzan. Das Thal war im Altertum als Vaterland der Garamanten berühmt.