Guineaströmung heisst die zwischen den beiden, zu seiten des Äquators von Ost nach West ziehenden Äquatorialströmungen befindliche, von West nach Ost ziehende Äquatorialgegenströmung, nachdem sie westlich vom 30° w. L. ihre Intensität, nämlich eine mittlere Stromgeschwindigkeit von 15 Seemeilen (1 Seemeile — 1855 m) in einem Tage, erreicht hat. Das Wasser der G. passiert zweimal tropische Breiten, Es ist an seiner Oberfläche von sehr hoher Temperatur (am Meerbusen von Guinea im März 29° CO.)
Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 2, S. 519Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei