Guinea-Inseln, eine merkwürdige Gruppe von hohen vulkanischen In-. seln an der Westküste Afrikas, welche sich von dem KamerurmGebirge (das in geologischer Hinsicht ihnen anzugehören scheint) in einer fast geraden Linie nach Südsüdwest in den Meerbusen von Guinea und über den Äquator hinaus erstrecken. Die erste dieser Inseln, Fernando Po, zugleich die grösste, liegt tief im Grunde des Guinea-Golfes und dem afrikanischen Festlande so nahe, dass man bei klarer Aussicht von ihr das Kamerungebirge und von der Küste den hohen Pik der Insel erblickt. Dann folst Principe, darauf Sao Thome mit dem unfern ihrer Südküste gelegenen und vom Äquator geschnittenen Eiland Rolas und endlich jenseits des Äquators Annobom, das letzte und aus dem Golfe am weitesten heraustretende Glied der Inselkette.