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ErdkundeAfrika Hand-Lexikon 1885

Konde, Land im südlichen Zentralafrika, am nordwestlichen Ende des Nyassa-Sees. Es bildet eine Art von dreiwinkeliger Einzahnung, die tief in das zentrale Plateau einschneidet, dessen Höhen zu 18002400 m aufsteigen, während es sich in der Richtung nach dem See hin zu einer weiten Ebene öffnet. Nach Nordosten zu bildet sich das Plateau zu einer Gebirgskette („Konde-Gebirge*), welches . den nördlichen Ausläufer des grossen, das östliche Ufer des Nyassa umsäumenden Livingstone-Gebirges bildet. Das Konde-Land, welches eine bedeutende Fruchtbarkeit besitzt, wird durch drei bedeutende Klüsse durchzogen: die Lufira, die Djumbaka und den Lukuwiro, welche sämtlich in den Nyassa-See münden. Ihre Mündungen bilden sumpäge Deltas. Es. wird von Wakinga-Negern, die aus der nördlich von Konde gelegenen Wakingalandschaft stammen, bewohnt,

Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 2, S. 725Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei

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