Mundombe, Negervolk in Benguela; wohnt in bienenkorbähnlichen, ca. 2 m hohen Hütten, deren Gerüst aus ‚Bambusstäben oder. ziemlich langen, dünnen und biegsamen Bäumen dargestellt wird, welche gebogen und mit beiden Enden in die Erde gesteckt werden. Aussen sind sie ringsherum mit parallelen Lagen von ähnlichen Stäben umwunden, und schliesslich ist das ganze Gerüst von trockenen Gräsern derart bedeckt, dass das Dach selbst noch die Erde erreicht. Hinein führt ein mehr als Meter hoher Eingang, welcher durch eine daneben stehende Thüre aus Rohr und" Stroh verschlossen werden kann. Monteiro, Pogge u, Falkenstein besuchten u. a. die Mundombe.
Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 2, S. 955Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei