Mundo, Völkerschaft im östlichen Afrıka, deren Wohnsitze westl. von den Niambara liegen. Von ihnen be- V richtete schon Marno, dass sie die Neigung zur Bekleidung des Körpers schon mehr empfinden, als die sonstigen eigentümlichen - Stämme des Bacher-el-Djebel. Sie werden auch 1 „Mondu* genannt. Ihre Haut ist dunkel, ins Rotbraune spielend; ihr Brustkasten ist gut gebaut, aber ihre Extremitäten sind sehr hager. Die „Weiber sind von untergesetzten Formen. Die Gesichter 'sind platt und von wenig angenehmem Ausdruck. Das Haar wird länger gehalten als bei den Bari. Um die Lenden wird eine Schnur gelest, und an dieser werden die vorn und hinten herabhängenden Enden eines zwischen den Schenkeln hindurchgezogenen Zeugstückes befestigt. Nicht selten dient auch ein mit Eisenringen, Perlen u. Ss. w. verzierter Lederlappen. AlsWaffen werden mittellange, mit Metalldraht umwun- ‚dene Bogen und gutgearbeitete Lanzen geführt. Sie sind vorwiegend Ackerbauer, welche gleich den Abukaya und den Moru, schon häufig die Banane in den Bereich ihrer Kultur ziehen. Sie halten ebenfalls gleich den Abukaya keine Rinder, sondern nur Ziegen und schäbig aussehende Hunde, von ähnlicher Rasse, wie diejenigen der Bari. Nördlich von ihnen wohnen die Stämme der Abaka.