Pyramiden. Die berühmteste ist die Gruppe von Gizeh, und aus ihren neun Pyramiden ragen drei grosse ganz besonders hervor; sie stammen aus der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. Sie werden den Königen Cheops, Chephren und Mycerinus zugeschrieben. Die Zeit, so sagen die Araber, spottet aller Dinge, aber die Pyramiden spotten der Zeit. Die höchste, die des Cheops, ist 456 Fuss hoch (mit der Spitze einst 500 Fuss) und enthält gegen 90 Millionen Kubikfuss Mauerwerk; die Aussicht, das reiche Nilthal bis zum Mokattam auf der einen, die tote Wüste auf der andern Seite, in der nächsten Nähe das Gräberfeld, über das fünf Jahrtausende hingegangen sind, ohne seine Male zerstören zu können, ist vollkommen einzig. Die kleinste Pyramide, die des Mycerinus, 218 Fuss hoch, übertrifft die beiden anderen an Schönheit und Regelmässigkeit des Baues. Von einigen Pyramiden sind nur noch die Basen und wenige Trümmer erhalten; auch von den grössten und dauerhaftesten sind die Spitzen und das Füllwerk des letzten Mantels verwittert, so dass sie wie auf Stufen erstiegen werden können. Eröffnet, etwas über dem Boden, sind schon früher Pyramiden von den Arabern, die nach Schätzen suchten; man findet nichts als enge Gänge und in der Mitte eine Begräbniskammer. Nicht weit von den Pyramiden liest, fast ganz in Sand vergraben, eine riesenhafte Sphinx, jene Rätselfigur der alten Ägypter. Nur FE 1313 Blen. Die ganze Umgegend ist 2 ein weites Mumienfeld. Dass die m: Namen (Pire-mue, d.i. Sonnenstrahl) MB für riesige Sonnenaltäre ausgegeben, Fe bald für Kornmagazine oder Wasser-A hehälter, auch spanischen Wänden A wurden sie gleichgestellt, welche den | : Flugsand der Wüste abhalten sollten; 1. denn wieder zu Sternwarten erhoben ee und die Feier der Mysterien in sie ee verlegt. Oder, wie ein alter franzö1 - sischer Kritiker sagt, sie sollten bloss m dienen: afin de: faire demeurer le @ peuple au travail et le contregarder | ; Qadeyat, Volk südlich und östlich ee um den Berg Kordofan, in ea. 30 iE Dörfern wohnend; Ursprung angeblich , E von den Tundsch, —_ Qebul, kleine Bergkette von 2000 7 "bis 2200 m Höhe, parallel dem abes-E sinischen Plateau, dem sie sich im ‚© Norden durch die von den Aseho-ME durch den Abfall des Wadela-Plateau ‚, E ° anschliesst. Sie wurde 1881 von dem E Qisin heist bei den Gallas der von E den Abessiniern Bolasa genannte Fluss. E ° Werteinheit im Tuat = 1000 Met-E Quae-quae, Fluss im Matabele- #E Quagga (Rquus quagga), einst in selten geworden, kommt noch immer ,E »ördlich von Transvaal bis zum Seeen7 gebiet in. grösseren oder kleineren ( de toute oisivete, Springer (Kunsthistorische B.iefe) findet die Möglichkeit solcher Zweifel in der „ästhetischen Armut“ der Pyramiden, die nach seiner Ansicht einer niedrigen, unentwickelten Kunststufe einzureihen sind; eine Ansicht, die sich in derbexzentrischer Form unter den neueren Reisenden bei A. Stolz wiederholt: „Die Pyramide zeigt auf die roheste schönheitsbare Weise brutale Macht und mächtige Dummheit ode weile. — —_. die Überwältigung der Natur, sondern die von einem Despoten dicken, steinharten Herzens zertretene Menschheit, zerstampfte Menschen ohne Zahl.“ Voltaire nennt die Pyramiden une preuve d’esclavage. (Daniel, Handbuch der Geographie.) die Form des Pferdes als jene des Esels und unterscheidet sich vom Zebra durch den schönen Kopf, etwas kürzere Ohren und breitere Hufe und Hüften. Das Q. wird 4!/, Fuss hoch, Kopf, Hals und Körper sind graurötlich, die aufrechte Mähne, die Ränder des schwärzlichen Rückenstreifs, der Schwanz, die Unterseite ‚des Körpers und die Beine weiss, Kopf, Hals und Brust mit schwarz. braunen Querstreifen .geziert, welche an den Schultern schwächer werden und auf dem Rücken verschwinden.