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GeschichteBrockhaus 1882

Cheops heißt bei Herodot der ägypt. König, welcher die größte Pyramide erbaute. Die Monumente lehren, daß er Chufu hieß, später Schufu ausgesprochen, von Manethös in seiner ägypt. Geschichte zu Suphis gräcisiert. Es war der zweite König der vierten Dynastie und lebte gegen 3000 v. Chr. Seine Pyramide war ursprünglich 146,5 m hoch, höher als das straßburger Münster, und an der Basis 233 m breit, das größte Bauwerk der Erde. Sie bildet den Mittelpunkt einer großen Totenstadt, in welcher die vornehme Welt seiner und der nächstfolgenden Zeit begraben war, und welche uns das älteste reiche Feld ägypt. Darstelrmißt, sind unter K aufzusuchen. lungen erschlossen hat. Sein Name steht auf den in der Pyramide verbauten Quadern von den Steinmetzen aufgeschrieben. Von den drei kleinen Pyramiden an der Ostseite der großen soll nach Herodot die mittelste der Tochter des C. von ihren Liebhabern erbaut worden sein, eine Legende, deren Erfindung ohne Zweifel erst in die 26. Dynastie, —7 lange vor Herodot, gehört. hepera, ägypt. Gott, s. unter Scarabäus.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 238Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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