Sabi, der bedeutendste Fluss im Gasa-Lande. Sein Quellgebiet wurde 1871 von Karl Mauch erforscht. Er führt in der Regenzeit gewaltige Wassermassen zum Meere, in seinern Unterlaufe besitzt er dann eine Breite von 1!/, engl. Meilen. Mit dem Ausgang der Regenzeit besitzt er nur noch eine Tiefe von 18 Zoll, so dass der Fluss nur von sehr flachen Fahrzeugen benutzt werden kann. Er mündet in einem Delta, wo sich der Gorongosi, vom Norden, und der Gabulu, vom Süden kommend, mit ihm vereinigen, an der Sofalaküste in den Indischen Ozean.
Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 3, S. 1102Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei