FeedStockenstrom
Handwerk & GewerbeAfrika Hand-Lexikon 1885
Stockenstrom

Stockenstrom (auch Kat - River-An E Settlement genannt), 38. Distrikt 5 i. (2600 engl. .Q.-Meilen gross) der engns 9 lischen Kapkolonie (nordöstliche [6.] er 4 Provinz); sehr fruchtbar und gut benn waldet; 1875: 6499 Einw. (darunter he W ca. 1400 Weisse), — Der gleichee m namige Hauptort ist ein unbedenbn. 8 tender Flecken. ke Stora, Bai von, zwischen dem h u Eisen-Kap und der Tarsa-Spitze an - der algerischen Küste. An derselben tt Wo degt der wichtige Handelsplatz Phi-Fe u Straaten-Ponthop, Graf van der, eh I der Nestor der 1884 zu Berlin taht- u genden Afrikanischen Konferenz, gels . # boren 1812, begann seine diploma-Re © tische Laufbahn 1838 in Stockholm 0 u. und verweilte 7 Jahre in Amerika, SW zunächst in Washington, dann in In. Me Rio Janeiro. 1848 wurde er zum in © Geschäftsträger in Lissabon ernannt, it WM 1853 nach Madrid versetzt, 1856 ne ME zum ausserordentlichen Gesandten bb WM für Spanien erhoben. Von 1860 an as MM vertrater zur Zeit des N orddeutschen tt, ME Bundes Belgien bei den süddeutschen in ®@ Staaten und war. von 1869 bis Ende o- MW 1881 am niederländischen Hofe beal ME glaubigt. Vom Haag aus kam er als Sn Lambermont (s. d.), mit der Verls @E auf der Deutschen Afrikanischen Konlz -ME .ferenz. tt Me Strauss, der bekannteste der Lauf- - ME vögel (Cursores) Afrikas. Er. ist in r- ME zwei Arten - vertreten: dem sogeh. ME nannten afrikanischen Strauss (Stru0: thio camelus) und dem Somalistrauss ab (Struthio molybdophanus). Beide sind st WE oft nur spärlich mit Gras bewachr» WE senen Ebenen Afrikas, die sie mit s @E gelüfteten Flügeln und zurückliegenn- ME dem Kopf und Hals einzeln oder zu vr We. dem übrigen Getier der Ebenen vor- - sichtig durchziehen, und werden seit 1865 im Kaplande (Outshoorn, Beaufort-West, Üolesberg etc.) gezüchtet, wo man 1884 bereits 80.000 dieser Tiere zählte. Eine arabische Sage erzählt: der 8. habe sich vermessen, hinauf in die Sonne zu fliegen, welche ihm natürlich die Flügel verbrannt habe, so dass er heutigen Tages noch nicht fliegen könne. Manche Gelehrte erblicken in den Straussen, deren hauptsächlichste Kennzeichen die bedeutende Körpergrösse und mächtige, zwei- oder dreizehige Lauffüsse sind, die ältesten Vögel überhaupt; andere betonen, dass sie durch Rückbildung des Flugvermögens degradiert seien; „ihr Knochengerüste ist sehr kräftig, nur wenige der massiven Knochen sind luftführend, die Flügel verkümmerten gänzlich, das Gefieder selbst ist zerschlissen, in einzelnen Fällen haarartig“. An der Erbrütung und Erziehung der Jungen hat das Männchen vorwiegend Anteil, indem es besonders zur Nachtzeit auf den Eiern sitzt, um sie gleichzeitig vor Feinden zu schützen. Die Henne lest zweimal: die Paarung geschieht im August; das Legegeschäft währt sechs Wochen; Ende der Brütung Oktober; einen Monat oder sechs Wochen später beginnt die zweite Legung; das erste Gelege (einer einzigen Henne) umfasst 15— 20 Eier, das zweite Gelege ist bedeutend schwächer. Der hohe Wert der Strausse liegt in ihrem Gefieder, in den. bekannten weissen wallenden Federn vornehmlich des Hahnes, die in Zahl von 16—20 Stück in den Flügelstümpfen und dem Schwanze desselben sitzen; die am Körper des Hahnes sitzenden glänzend schwarzen Federn sind ebenfalls geschätzt, aber nur etwa zum Zehntel des Preises der weissen verkäuflich. Von der Straussenhenne sind die Körperfedern fast wertlos, dagegen die Schwanz- und Steuerfedern fast gleichwertig mit denen des Hahnes, aber nicht von weisser, sondern von hell- und dunkelgrauer Färbung, häufig auch sehr zierlich abgetönt. Der Ertrag an Federn beim erwachsenen Strausse

Stockenstrom
Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 3, S. 1230Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei

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