FeedEckernförde
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Eckernförde, K Schleswig-Holstein, heißt, sowie an der 8 km im NW. von en des Landes und Absatz der Erzeugni Schwansen im N. ind eines Amtsgeri erseminar, eine Ba Dampfsägemühlen, 1880) 5321 CE., wel und Schiffahrt treil 1288 erwähnt. 2 russ. General Wal 5. April 1849 fand! ruhmvolles Gefecht rien und einem Ge Von Alsen her we Paludan das Linie schütze), die Frega Dampfer Hella und 3 Transportfahrzer sendet worden, um nie des Frosches, ein Handn, AÄrzte und Studierender dorenz Oken, eine biographische 30). Seit 1865 gibt er mit Frühijahr 1870 zu Mainz die Gesellschaft gründen. . Peter), bekannt durch sein he, geb. 21. Sept. 1792 zu in Hannover, machte als Freiim Winter 1813 auf 1814 im egen Davoust mit und erhielt nover eine Anstellung in der hon 25 J. alt, besuchte er noch asium und widmete sich zu ann auch philol. und histor. st 1822 wandte er sich wieder n wo aus er das Manustript ir Poesie» (Stuttg. 1823) an iermit zu diesem in nähere Be-Sommer 1823 kam E. selbst nd daselbst durch Goethe, dessen irde, Unterstützung und Beförjes Sohne unternahm er 1830 ien. Später zum großherzogl. hekar der Großherzogin (1838) Dez. 1854 zu Weimar. Insbe-E. geworden durch die (Ge⸗ (Bd. 1 u. 2, Lpz. 1836; Bd. 3, ufl., 3 Bde., Lpz. 1883), welche zur Charakterisii des großen seiner letzten Lebensepoche gesind auszugsweise fast in alle lbst ins Türkische, übersetzt wornach einer testamentarischen s 1832 und 1833 die Herauschgelassenen Schriften besorgt. t Riemer veranstaltete er eine hes Schriften in zwei Bänden »Redaction einer neugeordneten inden beschäftigte ihn in den E.s 4Gedichtes (Lpz. 1838) sind reisstadt in der preuß. Provinz „an der gleichnamigen Ostseergrund das Windebyer Noer r Kiel-Flensburger Eisenbahn, n Kiel, hat einen der besten Häeine sehr günstige Lage für den isse der anliegenden kornreichen ch-Wohld im S. und SO. und Der Ort ist Sitz des Landrats ichts, hat ein evang. Schullehnugewerkschule, eine Kreditbank, „eine Gasanstalt und zählt l(che Handel, Fischerei (Heringe) iben. E. wird als Stadt schon Im 7. Dez. 1813 schlug der (moden hier die Dänen. Am hier ein für die deutschen Waffen zwischen deutschen Strandbatteeschwader der dän. Flotte statt. aren unter dem dän. Kapitän enschiff Christian VIII. (92 Gette Gefion (54 Geschütze), die d Geyser (zu je 7 Geschützen) und uge mit Infanterie gegen E. entdie dortigen, mit 10 schweren Geschützen unter Befehl des Hauptmanns Jungmann besetzten beiden Batterien zu zerstören; in E. lagen noch 2 Bataillone Infanterie. Die dän. Schiffe liefen um 6 Uhr früh im Kielwasser des Christian VIII. in die innere Bucht und eröffneten um 7½ Uhr das Feuer gegen die Nordbatterie, welche mit glühenden Kugeln antwortete. Der stärker aufgehende Ostwind trieb die Schiffe tiefer in den Hafen, sodaß auch die Südbatterie am Kampfe teilnehmen konnte. Gegen 10 Uhr trafen auch noch 2 nassauische Feldgeschütze ein, welche zwischen der Stadt und der Nordbatterie auffuhren und die Gefion beschossen; diese Fregatte hatte sich festgefahren und litt schwer. Um 11 Uhr signalisierte Paludan die Dampfer heran, um die schwer beschädigten Schiffe Christian VIII. und Gefion nach der Reede zu schleppen; doch mußten dieselben bald dies Vorhaben aufgeben, da sie selbst stark vom Feuer der deutschen Batterien litten. Um 1 Uhr brach auf dem Christian VIII. Feuer aus, worauf Paludan die Parlamentärflagge hißte und unter der Drohung, die Stadt zu beschießen, die Einstellung des Feuers und freien Abzug forderte. Um 4½ Uhr wurden die Verhandlungen von deutscher Seite abgebrochen und das Feuer wieder eröffnet, an dem noch 6 inzwischen eingetroffene nassauische Feldgeschütze teilnahmen. Diese Feldgeschütze beschossen die Takelage des Christian VIII. und verhinderten dessen Absegeln; Gefion lag noch immer fest. Um 5½ Uhr strich Gefion, um 6 Uhr Christian VIII., das beste Schiff Dänemarks, die Flagge. Während der Ausschiffung der Verwundeten und Gefangenen flog Christian VIII. gegen 8 Uhr auf, da das Feuer die Pulverkammer erreicht hatte. — Am 1. Febr. 1864 mußten bei E. drei dän. Kriegsschiffe dem Feuer der preuß. gezogenen Sechspfünder weichen, worauf E. besetzt wurde. — Der Kreis Eckernförde zählt (1880) auf 788 qkm 38460 E.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 727Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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