Tafelbai, an der Südwestspitze Afrikas, früher ein sehr unsicherer Hafenplatz, namentlich von Juni bis August während des Vorwaltens der Westwinde. Stürme in der Tafelbai gehörten zu dem Furchtbarsten, was sich denken lässt. Durch den Bau eines starken Wellenbrechers, der mit grossem Kostenaufwand vollendet wurde, sind in neuerer Zeit die Gefahren bedeutend vermindert worden. Vor Vollendung des Wellenbrechers ankerten die Seefahrer lieber in der benachbarten Simons-Bai. Im Jahre 1541 wurde während eines Sturmes der 400 Deportierte und 400 Soldaten nach Australien führende grosse Dreimaster „Abererombie* von dem Anker losgerissen und so nahe an den Strand geworfen, dass man die kleinsten Gegenstände an Bord deutlich unterscheiden konnte. Trotzdem war es unmöglich, jemanden zu retten, denn die See raste wilder als je.