Tolo-Azime-Fälle, im Limpopo, etwa eine Meile unterhalb der Mündung des ’Mzinyani. „Ein prachtvoller Wassersturz donnert in einen gähnenden Schlund hinunter und bildet einen der ganzen Reihenfolge von Katarakten, durch welche der Limpopo einem tiefer gelegenen Landstriche entgegeneilt. Gewaltige Trümmer von Syenit und Glimmerschiefer sperren das an sich schon allzu schmale Strombett, Mauern rötlichen Granits steigen senkrecht zu beiden Seiten empor und werden überlagert von düsteren, säulenförmig zerspaltenen Basaltmassen. Rollblöcke von Granit- und Syenitfelsen liegen in wilder Unordnung über das öde Land des rechten Ufers hin zerstreut, bis an den Fuss entfernter Hügelzüge sich ausdehnend — zeugen alle von der gewaltsamen Veränderung, welcher dieser Landstrich unterlegen, bis dass die tiefen Ausflusskanäle sich bildeten, durch welche der Limpopo vom Zentralplateau Südafrikas herabsteigt.*