FeedIsburgis
GeschichteFrauenzimmer-Lexicon 1715

Isburgis, Eine sehr schamhaffte Frau, des Philippi Theodati, der Francken Königs Gemahlin, ward von ihrem Gemahl, weil er meynte, er hätte zu nahe ins Blut geheyrathet, verstossen. Worauf sie Zeit Lebens als eine Wittwe gelebet. Sie lieget in der Kirche des H. Johannis de Insula begraben, ist auch mit einer sehr schönen Grabschrifft, ihrer Frömmigkeit und Keuschheit wegen, beehret worden.

Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 945Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0

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