Mathildis, Eine Gemahlin Henrici I. Königs in Engelland, hatte sich anfangs feste vorgesetzet, als eine Jungfrau zu sterben, ward aber von ihrem Bruder dem Schottischen König Edgaro darzu gezwungen, weßwegen fie sich auch vor Schmertz und Ungedult wünschte, daß kein Kind aus ihrer Ehe möchte glücklich seyn, oder eines natürlichen Todes sterben, welches auch mehr als zu wohl eingetroffen.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1244Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0