Melania, Mutter und Tochter, waren zwey Schwärmerinnen und Quackerinnen; die Mutter war des Origenis trrigen Lehren zugethan, als welche sie wieder den Hieronymum sehr vertheidigte, wiewohl sie auch dem Pelagio anhieng. Die Tochter, des Piniani Eheweib, war anfangs auch des Pelagii Adhærentin, zuletzt aber soll sie doch seine Parthey verlassen haben. Vid. Norisii Histor. Pelag l. 1. c. 2. p. 9. it. Schmid. de Mulier. Heterodox. §. 23. pag. 32.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1256Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0