Quehlen, Seynd lange von weissen Zwillig oder Leinwand geschnittene und umsäumete Tücher, woran man sich die Hände abzutrocknen pfleget. Seynd von allerhand und unterschiedenen Sorten, als Putz-Quehlen, so insgemein von Damast, seht lang und mit Spitzen besetzet sind, Hand-Quehlen, Küchen-Quehlen, Roll-Quehlen u. d. g.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1570–1571Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0