Reb-Hüner, Perdix, Perdrix, gehöret unter das Feder-Wildpret, welches auf grosser Herren Tafel sehr werth gehalten wird. Denn das Rebhüner-Fleisch ist sehr gesund, und die Brüste haben absonderlich einen guten Geschmack; da hingegen das Untertheil an der Güte jenem gar nicht beykömmet. So soll auch die Brühe von Rebhünern dem Magen sehr zuträglich seyn, und der gelben Sucht widerstehen. Ja es hält Cardanus gar davor, daß sie die Frantzosen curirten; jedoch würden sie denen Lecker-Mäulern eben so hoch zu stehen kommen als eine ordentliche Salivation. Ihre Zubereitung wird auf folgende Art verrichtet: 1) Rebhüner zu rupffen und zu recht zu machen. 2) Rebhüner gebraten gespickt. 3) Rebhüner gebraten bordiret mit Speck. 4) Rebhüner gekocht mit Petersilien-Wurtzeln und Nelcken.