Windsbeckin, Des zu Friederici Barbarossæ Zeiten berühmten Ritters und Ministers gelehrte Gemahlin, eine zu ihrer Zeit vortreffliche Poetin und Moralistin, so an ihre Tochter gar herrliche Vermahnungen in Deutschen Versen geschrieben, man findet selbige bey dem Goldasto Paræneticor. Veter. P. I. p. 219. & 323. Sie wurde wegen ihrer Klugheit und Tugend an dem Hofe des Käysers Friderici Barbarossæ zur Käyserl. Hofmeisterin erkläret, und hatte die Ehre, daß sie bey denen angestellten Spielen, worinnen man um den Preiß der Poësie stritte, denen Siegern die Cräntze austheilete. Vid. Morhoff. im Unterricht von der Deutschen Sprache und Poesie. P. 2. c. 7. p. 320.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 2126–2127Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0