Bacchius, Jst ein Pes in der Prosodie, so aus einer kurtzen und zwo langen Sylben bestehet, und von dem Baccho seinen Nahmen führet, weil er gleichsam was hinckendes und taumelndes an sich hat, und bey den Opffern desselben am meisten gebraucht ward. Er hat in der heutigen Melothesie oder musicalischen Setzkunst keinen geringen Nutzen, absonderlich in Fugen von verschiedenen Sätzen.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 94Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0