Fürstenberg, Ein Schloß im Schwartzwalde, ist das Stamm-Haus der Fürsten von Fürstenberg, von welchen die Heiligenbergische Linie, welche 1667 in des Heil. Röm. Reichs Fürsten-Stand erhoben worden, 1716 mit dem Chur-Sächsischen Stathalter Antonio Egone abgestorben, worauf die Blumbergische Linie die Fürstliche Würde in besagtem 1716 Jahre erhielt; diese Blumbergische Linie vertheilet sich in die noch blühenden Aeste zu Möskirchen und Stülingen. Es soll aber nur allemal der älteste ieder Linie den Fürstlichen Titel führen. Die Fürsten und Grafen von Fürstenberg führen im Wappen einen rothen Adler mit einem blauen Schnabel und Füssen, als das Stamm-Wappen; auf der Brust des Adlers ist ein vierfeldiges Schild, darauf eine silberne Kirchen-Fahne im rothen Felde, wegen der Graffschafft Werdenberg, und ein schlangenweise gezogenes Band im silbernen Felde, wegen der Grafschafft Heiligenberg. Auf diesem Wappen stehen drey offene Helme, der mittelste ist der Fürstenbergische, und trägt eine silberne Kugel auf einem rothen und mit güldenen Qvasten gezierten Küssen; der zur Rechten ist der Werdenbergische, ist gecrönt, und hat eine rothe aufgeschlagene Bischoffs-Mütze; und der lincke ist der Heiligenbergische, welcher gecrönt ist, und hat einen weissen Hunde-Kopff mit dem Halse, auf dessen Ohre ein schwartzes Band zu sehen.