Schnee-Garn, Ein Netz wie ein Tyraß, ausser daß es grösser und mit weitern Maschen von weissem starcken Zwirn gestricket ist. Wenn im Winter ein starcker Schnee gefallen, so siehet man die Rebhüner von weiten, wie sie allein die Köpfe aus dem Schnee erheben: Sodann breiten ihrer zween das Schnee-Garn aus, und gehen gerad auf die Hüner zu, zween andere folgen nach, und geben ein Zeichen, wenn die andern nach der einen oder der andern zu viel abweichen. Wenn die Hüner das Garn über sich mercken, stossen sie auf, und verwickeln sich darinnen. Wenn das Hun, so auf der Wacht stehet, sich schnell unter den Schnee verbirget, so giebt es einen guten Fang; wo es aber anhebt zu ruffen, so stehen die andern auf, und ist nichts weiter auszurichten. Des Morgens ists am besten mit dem Schnee-Garn auszugehen, auch des Abends, wenn die Rebhüner ihr Nachtlager machen.