Tetrachordum, Hieß bey den Griechen ein aus vier Saiten bestehender Theil ihres gantzen Systematis musici. Jhr Tetrachordum Diezeugmenon bestand nach unsrer heutigen Einrichtung aus den Clavibus h̅, c̅, d̅, e̅; das Tetrachordum hypaton hatte H, c, d, e; im Tetrachordo hyperbolæon waren die Claves e̅, f̅, g̅, a̅, und im Tetrachordo meson e, f, g, a.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 2206Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0