Wald-Jagd-Chaise, Eine neuerfundene Art von einer Chaise, welche noch so gar lange und auch nicht überall bekannt ist, da das Fuhrwerck, obgleich die zwey Räder daran nur anderthalb Schuh von einander stehen, dennoch nicht umfallen kan, auch nicht wancket, weil die Bäume fest an das Pferd angeschnallet sind, und die hintere eiserne Axe in der Spindel läufft, und sich nach dem Fahr-Geleise richtet, solcher Gestalt, daß man auch nach Belieben sicher und beqvem darinne schlaffen kan. Die beyden Frösche, worauf die Hang-Riemen ruhen, bey B, müssen schreg befestiget werden; man kan sie auch an einer Qver-Waltze wie vorne feste machen. Die Axe wird aus einem gantzen Stücke und mit der Scheibe von Eisen geschmiedet; diese könte zur Noth wegbleiben, wenn sonst nur alles wohl befestiget worden, daß der Vorder-Wagen nicht abfahre. Die eiserne Spille wird sodenn hinter der Axe fest eingesteckt, daß der Vorder-Wagen mit dem Kasten im Gleichgewichte beständig bleibe, die Räder mögen hoch oder bergan gehen. Die Axe darf sich nicht völlig, sondern nur etwas über die Helffte um die Spindel herum drehen, wo sie einen kleinen Einschnitt hat, welcher das gäntzliche Umdrehen verwehret. Das Hauptwerck kommt auf obige Befestigung und das feste Angürten an das Pferd, welches starck und vermöglich seyn muß, an.