Zeug-Wagen, Darauf das Jagdzeug geführet wird, ist 8 bis 9 Ellen lang; der Kasten, welcher mit dünnen Bretern wohl zusammen gespündet und gefüget seyn muß, ist anderthalb Ellen hoch, und anderthalb Ellen breit, auch mit Unterzügen versehen, daß er sich nicht biege. Hinten und vornen sind 2 eiserne Bügel, mit wilden Sau-Leder umzogen, darüber wird oben eine leichte Stange angestecket, damit die Plane oder Decke von Trillich vor Regen, Schnee oder Wind über den Zeug gezogen und gedecket werden könne: Hinten und vornen werden gantze Sau-Häute, wie Vorleder oder Vorhänge gemacht, die man aufheben und wieder fallen lassen, auch unten zuschnallen kan, damit nichts nasses einschlage. Zu beyden Seiten des Wagens werden zwey Kasten feste angemachet, darinnen man die grossen und kleinen Heffteln, nebst Proviant und anderer Geräthschafft, als Wagen-Winde, Rade-Hauen, Aexte oder Beile, Schnitte-Messer, Bohrer, Meissel, Hammer und Zangen, Stricke und Nägel haben kan. Auf einen solchen Zeug-Wagen werden drey hohe Tücher geladen, und bey iedem Tuch dessen Furckeln und grosse Hefftel geleget, vor dem Wagen aber 4 oder 6 Pferde gespannet: Nachdem nemlich das Vieh oder der Weg beschaffen ist; der hohen oder schmalen Mittel-Tücher, weil sie leichter sind, werden 4 auf einen Zeug-Wagen geladen.