Hill (Ambrose Powell), Generallieutenant der konföderierten Staaten im amerik. Bürgerkriege, geb. in der Grafschaft ader Rn in Virginien 9. Nov. 1825, wurde auf der Militärakademie zu West-Point erzogen, übernahm beim Ausbruch des Bürgerkriegs den Befehl über das 13. virgin. Infanterieregiment und zeichnete sich unter Johnston in der ersten Schlacht bei Bull-Run aus, ebenso als Generalmajor 1862 in der Schlacht bei Williamsburg, namentlich aber in der siebentägigen Schlacht vor Richmond, wo er mit fünf Brigaden MeClellans Stellung bei MeadowBridge erstürmte und bald danach bei Frazier's-Farm einen glänzenden Sieg gewann. Bei Cedar-Mountain, in der zweiten Schlacht bei Bull-Run, bei Centreville, Chantilly, Harpers-Ferry und Antietam gewann er neuen Ruhm, deckte Lees Rückzug aus Maryland nach Virginien, vernichtete bei Botelers Furt die nachsetzende Vorhut des Feindes und nahm hervorragenden Anteil an allen weitern Kämpfen unter Lee, dessen bedeutendster General er nach Stonewall Jacksons Tode war, insbesondere an den Schlachten in der Wilderneß, bei Spottsylvania-Courthouse und Reams-Station. Beim letzten großen Angriff der Föderierten auf Petersburg kämpfte H.s Korps gegen dreifache Abermacht, wobei H. am 2. April 1865 gegen Ende der Schlacht den Tod fand. Vgl. Pollard, «Lee and his lieutenantso (Neuyork 1867).