Hitze nennt man bezüglich der Wärmeempfindung im allgemeinen jeden höhern Grad der Wärme (s. d.), der mindestens die normale Eigenwärme des Menschen, d. i. 37,5 C., überschreitet. Bei Temperaturen, welche in keiner Beziehung zu unserer Wärmeempfindung stehen, gebraucht man das Wort H. indes erst dann, wenn sie weit über 100“ C. hinausliegen und nicht mehr durch die us Hihmeiser Thermometer, sondern erst durch eigene Hitzmesser oder Pyrometer (s. d.) bestimmt werden können.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 272Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei