Hobelbank (frz. établi de menuisier, engl. joiner's bench), das gebräuchlichste Gerät des Holzarbeiters zum Festhalten (Einspannen) des Holzes während der Bearbeitung mittels des Hobels, der Säge, des Bohrers u. s. w. Dieselbe besteht aus einer aus hartem Holz gefertigten Platte (Blatt), die auf einem vierbeinigen Untergestell befestigt ist, und den verschiedenen Vorrichtungen zum Einspannen des Holzes. Zu letztern gehören die Zangen. In dem Ausschnit der vorn und zur rechten Seite des Arbeiters liegenden Ecke des Blatts verschiebt sich parallel mit der Länge der Bank ein mit Führungen versehenes prismatisches Holzstück (Klotz), [das durch Drehen einer hölzernen Schraube bewegt und in der ihm gegebenen Stellung erhalten wird. Diese Vorrichtung bildet die Hinterzange; in derselben werden kleinere Arbeitsstücke, deren Form es gestattet, wie in einem Schraubstock eingespannt. Das Einspannen größerer, flacher Arbeitsstücke, wie Bretter, erfolgt zwischen zwei Bankhaken oder Bankeisen. Es sind dies eiserne Bolzen oder Stützen, von denen die eine in das in dem beweglichen Klotz senkrecht nach unten gehende Stützenloch, die andere in ein ebensolches der mehrfach in dem Blatt (parallel mit der Länge der Bank) angeordneten Stützenlöcher, der Länge des Arbeitsstücks entsprechend, so eingesteckt wird, daß der vorspringende Kopf mit der ausgezackten, rauhen Seitenfläche, dem Arbeitsstück zugewendet, aus dem Blatt hervorragt. Durch Drehen der Schraube wird dann das Arbeitsstück zwischen den Bankhaken festgehalten. An der vordern Kante des Blatts und des Klotzes sind ebenfalls solche Stützenlöcher angebracht, sodaß sich mittels hier eingesteckter Bankhaken auch Arbeitsstücke mit der schmalen Kante nach oben einspannen lassen. Die Vorderzange ist einfacher als die Hinterzange und befindet sich in einem auf der linken vordern Ecke der Bank vorspringenden Teil; man bedient sich ihrer, um kurze Bretter senkrecht stehend einzuspannen, oder solche Arbeitsstücke, die länger als die H. sind, und daher zwischen Bankeisen nicht eingespannt werden können, auf ihrer Längenkante stehend zu befestigen. Sie wird gebildet durch ein aus hartem Holz hergestelltes und in Führungen bewegliches Brett (Zangenbrett), welches gegen das Arbeitsstück ebenfalls mittels einer starken hölzernen Schraube gepreßt wird. An vielen H. ist am hintern Rand derselben ein langer, schmaler, offener Kasten, die Beilade, zur Aufbewahrung der Werkzeuge angebracht. x Beim Einspannen langer Bretter mittels der Vorderzange wird das nicht befestigte Ende derselben durch den Knecht, Bankknecht oder Stehknecht unterstützt. Derselbe besteht aus einem senkrechten, starken, auf kräftigem Fuß befestigten Stab und einem kleinen, an diesem verschiebbaren Klotz, welch letzterer in angemessener Höhe eingestellt wird und das Arbeitsstück trägt.