Hoher Göll heißt eine Felskuppe der Salzburger Alpen, die sich nördlich vom Torrenerjoch (1728 m) der Kalkkette zwischen der Salzach und dem Königssee auf der Grenze von Oberbayern und Salzbhurg zu 2519 meerhebt und von Berchtesgaden aus mühsam über die Jägerschneid erstiegen wird; ein östl. Ausläufer des Gipfels heißt der Kleine Göll. — Wie der Hohe Göll werden auch zahlreiche andere aussichtsreiche Gipfel der Alpen und der Hochebene, oft im Gegensatz zu einem gleichnamigen niedrigern Punkte, als 5069, Hohe, Hohen, Hoch bezeichnet: so der Hohe Peißenberg (s. d.), die Hohe Salve (s. d.); in den Allgäuer Alpen der Hochvogel (s. d.), in den Zillerthaler Alpen der Hochfeiler (3506 m), in den Hohen Tauern der Hochnarr oder Hohenaar (3258 m), in den Steirischen Alpen der Hochgolling (2863 m) und der Hochschwab, in den Glarner Alpen der Hochkärpf (2798 m), in den Unterwaldner- und Emmenalpen der Hohstollen (2484 m) und der Hohgant (2199 m), in den Berner Alpen der Hohniesen (2456 m), im Jura der Hohranden (914 m), der Hohenzollern (760m), der Hohenstauffen (695m), der Hohe Rechberg (695 m); im Hegau der Hohentwiel (s. d.), Hohenkrähen, Hohenstoffeln u. s. w.